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Doktorarbeit Zahnmedizin berufsbegleitend schreiben

Wollen Sie eine Doktorarbeit Zahnmedizin berufsbegleitend schreiben?

Sind finanzieller und zeitlicher Aufwand für Sie austauschbare Begriffe?

Sie möchten Ihren Doktortitel rechtmässig an einer akkreditierten Universität erwerben?

Wenn Sie alle drei Fragen mit JA beantworten, sind Sie hier richtig.

Was nützt es, wenn man viel Zeit in eine Dissertationsthema investiert und am Ende kein Doktortitel geführt werden darf?

Es kommt also darauf an, finanzielle und zeitliche Ressourcen so einzusetzen, dass dabei eine Doktorarbeit entsteht, die der Beurteilung durch Fachgutachter stand hält. Wenn Sie (noch) keine Idee zu einem Thema haben, sich aber für einen oder mehrere der folgenden Oberbegriffe begeistern könnten, können wir gemeinsam mit Ihnen eine für Sie eine geeignete Fragestellung heraussuchen.

Was verstehen wir unter einer geeigneten Fragestellung?

Am besten ist es natürlich, wenn Sie eine Frage oder Problemstellung dazu mitbringen, die Sie schon immer bzw in der täglichen Routine beschäftigt hat.

Hygiene

Röntgen

Implantate

Knochenersatzmaterial

Bakteriologie

Notfallmanagement

Wenn Sie bereits eine Idee zu einem  hier nicht aufgeführten Thema haben, dies grob umschreiben können und dazu eine Frage formulieren können, die vielleicht sogar eine Messgrösse (oder zumindest eine ja-nein-Entscheidung) beinhaltet, dann können wir daraus möglicherweise bereits ein Gerüst für eine Dissertation erstellen.

Das Basisgerüst der Doktorarbeit

Das Basisgerüst – ohne Inhalt – für eine Fachpublikation ist, je nach Universität, nahezu identisch mit dem der eigentlichen Dissertation.

Es gliedert sich in

Abstract (eine Zusammenfassung mit einer maximalen Zahl von regelhaft 250-350 Wörtern)

Introduction (Einleitung und Hinführen zur Fragestellung mit Definition der Zielgrösse(n))

Materials and Methods (Versuchsaufbau und Beschreibung der Datenerhebung sowie der angewendeten Statistik)

Results (Ergebnisse)

Discussion (Diskussion der Ergebnisse und Vergleich mit bisher bekannten Daten – Wertung der Ergebnisse ggf auch Methoden-bezogen)

Conclusion (Schlussfolgerung/Zusammenfassung)

References (Literaturliste)

Die Literaturliste wird anhand einer Datenbank generiert, die Sie selbst aus der grössten Literaturdatenbank (PubMed) erstellt haben. Dazu erhalten Sie von uns eine Anleitung.

Während Sie das (zunächst in englischer Sprache abgefasste) Manuskript schreiben, ermöglicht Ihnen eine spezielle Software den Einbau der zitierten wissenschaftlichen Literatur in den laufenden Text und gleichzeitig in das Literaturverzeichnis am Schluss des Textes.

Mit den Grundkenntnissen und der Literatur lässt sich schon ein grob strukturiertes Paper erstellen.

Doktorarbeit Zahnmedizin berufsbegleitend schreiben – Zeitbedarf?

Wie viel Zeit benötigt man zum Schreiben einer Doktorarbeit?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Sie ist vielleicht auch zu präzise formuliert. Das eigentliche „Schreiben“ fällt vielen eher schwer, während die Durchführung von Untersuchungen – gleichgültig ob im Labor oder in Form einer Literaturrecherche – aufgrund genauer Anweisungen oft nicht als schwierig bewertet wird; sofern man eine entsprechende Anleitung hat.

Mit unseren Co-Autoren ist das anders. Die Aufgaben sind genau definiert. Das Schreiben an sich gelingt mit Hilfe moderner Software auch deutlich einfacher als man glaubt.

Berufsbegleitende Dissertationen dauern meist zwei bis drei Jahre, sollten aber nach spätestens vier Jahren abgeschlossen sein. Sie arbeiten ja nie ganztags an Ihrem Projekt „Doktorarbeit Zahnmedizin“. Andererseits ist es nicht zielführend, sich nur wochenweise an die Arbeit zu machen. Sonst fangen Sie jedes Mal wieder von vorne an. Ihr Mentor – in unserem Fall auch Co-Autor Ihres Papers – wird Sie in individuell vereinbarten Zeitabständen daran erinnern, bestimmte Aufgaben zu erledigen. Ich hatte beispielsweise noch nie das Erlebnis, dass das Manuskript einer Doktorarbeit mir nur einmal vorgelegt werden musste, bevor die Arbeit eingereicht werden konnte. Ich habe mal selbst eine eingereicht, die nur einmal korrigiert wurde. Dafür haben dann aber die Gutachter mehr als ein Jahr benötigt, um ihr Gutachten zu schreiben, welches der Dekan eingefordert hatte.

Das Schreiben an sich

Selbst wenn Sie nur eine txt-Textverarbeitung (also eine elktronische Schreibmaschine) haben, können Sie ein gutes Paper schreiben. Wenn Sie Ihr Smartphone dabei haben, können Sie sich sogar auf einer Bahn- oder Flugreise (bitte nicht am Steuer des Autos…) Notizen machen. Das muss kein perfekter Text sein. Einfach, was Ihnen einfällt, aufschreiben. Sie können das im Textverarbeitungsprogramm jederzeit ändern und gut klingend anpassen. Sie können natürlich alles erst mal auf Papier schreiben und dann ins Elektronische übertragen.

Was man vermeiden muss, ist die Generierung von Daten, die die Schlussfolgerung nicht unterstützen. Sie können aber die erwartete Schlussfolgerung bereits ganz am Anfang schreiben. Wenn das, was Sie erwarten sich mit den Daten widerlegen lässt, ist das auch ein Ergebnis. Ergebnisse sollten allerdings immer reproduzierbar sein. D.h. jemand anders muss es mit den Mitteln, die Sie im Methodenteil angegeben haben, quasi „nachkochen“ können. Wenn das nicht geht, ist ihr Ergebnis nicht glaubhaft. Daraus folgt, ob man sich Gedanken machen darüber machen muss, ob man selbst allenfalls mehrfach testet, um festzustellen, ob man verlässliche Ergebnisse erhält, wenn man die beschriebene Methode anwendet.

Grundsätze des Schreibens einer medizinischen oder zahnmedizinischen Arbeit

Wichtig ist, dass man selbst nicht im Mittelpunkt des Manuskriptes steht, sondern die untersuchte Sache.

Sir Austin Bredford Hill hat die Struktur eines Papers für eine klinische Studie so beschrieben (siehe auch:

http://jameslindlibrary.org/wp-data/uploads/2016/01/Hill-AB-1965-p870.pdf

)

Warum haben Sie die Studie überhaupt initiiert/begonnen?

Welche Fragestellung hatten Sie?

Was genau haben Sie gemacht?

Welche Fakten haben Sie herausgefunden bzw was war die Antwort auf Ihre Frage?

Was bedeutet, das, was Sie herausgefunden haben, genau?

Eine wissenschaftliche Fachpublikation (Paper) ist nicht aufgebaut wie ein Artikel in der Yellow Press. Ein typischer Anfängerfehler ist das Hereinbringen von Emotionen. Wörter wie „phantastic“ ,“great“ (im Sinne von grossartig) oder „nice“ passen nicht in ein wissenschaftliches Paper.

Sachlich knapp in kurzen Sätzen das Wichtigste schreiben – darum geht es.

Wenn Sie einen Schachtelsatz geschrieben haben, sollten Sie den auflösen und ggf 2 oder mehr Sätze daraus machen.

 

 

 

 

 

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